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International Indoor Race Stäfa

veröffentlicht um 11.01.2013, 11:39 von Roger EMBCM   [ aktualisiert: 20.02.2013, 14:11 ]
 

Zum 7. Mal, veranstalteten wir am 2./3. Februar 2013 unser International Indoor Race Stäfa.

 

Die Organisation für dieses Rennen begann schon Monate vorher. Unser bisheriges Festwirtschaftsteam hatte schon früh bekannt gegeben, dass sie keine weitere Festwirtschaft mehr organisieren wollen. Es musste also ein neues Festwirtschaftsteam gefunden werden. Unsere Jungmannschaft schrie nach einem neuen Bahnlayout. Sie waren aber auch bereit, diese Arbeit auf sich zu nehmen.

Damit aber noch nicht genug. Der übliche Wahnsinn musste auch erledigt werden. Der Transport des Materials musste organisiert werden. Startnummern waren auch keine mehr vorhanden. Der Internet Auftritt wollte auch erledigt werden. Pokale mussten bestellt werden. Die Presse und Fernsehsender sollten auch angeschrieben werden…. Alles in allem, sehr viel Arbeit!
 

Der erste „Stress“ erfolgte dann mit der Aufschaltung der Onlineanmeldung. Was da abging, hätten wir nicht für möglich gehalten. Lange vorher haben wir den Beginn der Anmeldung

bekannt gegeben. Mit 3 Minuten Verspätung, haben wir die Onlineanmeldung aufgeschaltet. 2.5 Stunden später waren wir bei 170 Anmeldungen! Das war zwar schön für uns, dass unser Rennen so beliebt ist, brachte aber neue, unbekannte Probleme mit sich! Plötzlich war es nicht sicher ob alle Fahrer auch wirklich fahren konnten. Das führte zu zum Teil heftigen Reaktionen von Fahrern, die um einen Startplatz Angst hatten. Wir mussten neue Möglichkeiten suchen. Was sollen wir machen. Wie können wir alle zufrieden stellen… Eine Lösung war, anstelle von 10er Gruppen, 12er Gruppen zu machen. Das ermöglichte es uns, maximal 168 Fahrer starten zu lassen.

 

Sie Sache beruhigte sich bald. Wir konnten etwas durchatmen. Die Hauptarbeit stand aber noch vor uns. Am Freitag war es dann soweit. Bereits am Morgen war unser Festwirtschaftsteam mit dem Einkauf beschäftigt. Der Transport musste organisiert werden. Am Frühen Abend begannen wir mit dem Transport des Materials in die Halle. Rund 2 Tonnen Material wurden in die Halle gebracht. 22 Uhr, wir konnten endlich loslegen. Teppich verlegen, Banden aufstellen, Hölzer verlegen, Hindernisse und Fahrerpodest aufbauen… 5 Stunden später war es geschafft. Die Infrastruktur stand, die Fahrer konnten kommen.

 

Um 9 Uhr begann das Training. Vollautomatisch und ohne Probleme lief es ab. Dank der sehr guter Disziplin der Fahrer. Die Wechsel funktionierten reibungslos. Alle Fahrer konnten gleichviel trainieren. 14.45 Uhr: Fahrerbesprechung. 15.10 Uhr: Wir starten mit den Vorläufen. 21 Uhr: Geschafft. Der Samstag war vorbei. Wir fielen alle früh ins Bett und genossen eine ganze Nacht schlaf.

 

Am Sonntag wurden die weiteren Vorläufe gefahren. Die Finale starteten wir mit 30 Minuten Verspätung. Ein bis auf die letzte Sekunde durchgeplanter Zeitplan verträgt absolut kein Zwischenfall. Und dennoch ist es passiert. Einige unerklärliche Computerabstürze sorgten für Aufregung. 2 Läufe mussten wiederholt werden. Das führte dazu, dass wir mit 45 Minuten Verspätung fertig waren. Nun noch die Danksagungen und die Siegerehrungen, das war‘s, jetzt geht es ans aufräumen. Sonntagnacht, 12 Uhr, der Getränkeautomat in der Halle öffnet sich. Seit Jahren das Zeichen, der Anlass ist vorbei! 

 

Fazit:

Wie immer war auch Stäfa 2013 für uns ein Gewaltsackt! Dieses Rennen verlangt von unseren Mitgliedern sehr viel ab, dass sie aber auch gerne geben. Allerdings ist das Rennen ohne fremde Hilfe nicht zu bewältigen. Trotzdem gelang es uns auch dieses Jahr wieder, eine Komplette Infrastruktur aus dem nichts herzustellen und darauf sind wir Stolz!

Die Stimmung unter den Teilnehmern war auch dieses Jahr, trotz Computerproblemen, wieder hervorragend. Die Disziplin während des Trainings war ebenfalls hervorragend. Wir staunen immer wieder, wie gut der Wechsel beim Training funktioniert! Die Rennen konnten spanender nicht sein. Wir stellten fest, dass das Niveau erneut zusammengerutscht ist. Letztjährige A-Finalisten fanden sich dieses Jahr „nur“ noch im B-Final. Aufgefallen ist auch, dass unsere Jungmannschaft immer stärker wird. In den 4WD A-Final haben es gleich 3 Jugendliche geschafft, einer davon sogar auf das Podest.

Einen einzigen Negativpunkt müssen wir halt doch noch ansprechen. Das Streckenposten stehen nehmen wieder mehr Fahrer als auch schon, nicht mehr ganz so ernst. Wir haben viel Zeit verloren, weil wir Streckenposten suchen mussten. Das hängt sicher auch mit dem Doppelstarten zusammen. Aber reglementarisch ist das eigentlich festgehalten, was zu tun ist, wenn jemand nicht Streckenposten stehen kann! Also Jungs, lest mal das Reglement!

 

 

Der EMBCM bedankt sich ganz herzlich:

bei unserem Festwirtschaftsteam und allen Helfern für die tolle Bewirtung

bei den vielen Helfern, die uns beim Auf- und Abbau geholfen haben

bei unseren treuen Sponsoren für die wertvolle Unterstützung

bei allen Fahrern für die sehr gute Stimmung am ganzen Wochenende

bei unseren Zuschauer für die begeisterte Stimmung

und bei allen, die hier noch vergessen wurden zu erwähnen.