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Indoor Stäfa 2012

veröffentlicht um 21.01.2012, 11:43 von Roger EMBCM   [ aktualisiert: 15.02.2012, 00:47 ]
 
Eine grosse Halle, immer dieselbe, aber sehr bewährt. Ein grosser Teppich, schon etwas älter aber immer noch brauchbar. Viele farbige Hölzer, zu einem neuen Layout geformt und mehr oder weniger interessante Hindernisse. Sehr viele Zuschauer und 144 gute Fahrer, die sich spannende Rennen auf unglaublich hohem Niveau lieferten. Das war das sechste International Indoor Race Stäfa 2012.
 
Für uns vom EMBCM begann das Stäfner Rennwochenende bereits in der Nacht vom Freitag auf Samstag. Tonnenweise haben wir Material in die Halle gekarrt und damit eine der grössten Rennbahnen Europas gebaut. Es war 3 Uhr morgens. Das Werk war vollbracht. Die Infrastruktur für unser Rennen war aufgebaut.
Bitterkalt war es draussen. Um 8 Uhr, wir haben gerade mal 3 Stunden geschlafen, nahmen die Fahrer unsere Halle in Beschlag. Um 9 Uhr begann das Training. Vollautomatisch und ohne Probleme lief es ab. Dank der sehr guter Disziplin der Fahrer. Die Wechsel funktionierten reibungslos. Alle Fahrer konnten gleichviel trainieren. 15.10 Uhr, die Fahrerbesprechung steht an. Um 15.30 Uhr starteten wir pünktlich die Vorläufe. 21 Uhr. Geschafft. Der Samstag war vorbei. Wir fielen alle früh ins Bett und genossen eine ganze Nacht schlaf.
 

Sonntagmorgen. Auf ein Neues. Wir fuhren ohne Probleme die weiteren Vorläufe. Mittagspause. Die Finale starteten wir mit 30 Minuten Verspätung. Der Zeitmesser hatte seinen Computer nicht im Griff.

 
 
 

Dann plötzlich riesen Aufregung. Prominenz wurde in der Halle

gesichtet. Formel 1 Rennfahrer Nick Heidfeld kam zu Besuch vorbei. Autogrammjäger wurden aktiv und versuchten eine begehrte Unterschrift vom Stargast zu ergattern. Spontan erklärte sich Nick Heidfeld bereit, uns und unseren Zuschauer ein Interview zu geben. Professionell beantwortete er die Fragen über unser  Modellautorennen und über seine Tätigkeit
in der Le Mans Serie. Zum Schluss gab Nick Heidfeld uns noch die Ehre, einen Finallauf zu starten. Professionell schickte Nick
die Fahrer in ihr Rennen. Dann noch hier ein Autogramm, da ein Foto und es kehrte wieder Ruhe in der Halle ein. 
 
Ein riesiges Erlebnis, das allen wohl noch lange in bester Erinnerung bleibt.

 

 
 
Zu den Rennen:

Gespannt durfte man auf das Zusammentreffen der Klassischen Rennmonster und den neuen Short Course Fahrzeuge sein. Würden die Shortis den Klassikern den Rang ablaufen? Nein. Leider waren nur 5 Short Course Fahrzeuge am Start. Denen standen 13 klassische Rennmonster gegenüber. Beachtlich, das 2 der 5 Shortis den Sprung in das A-Finale schafften und der beste nur knapp am Podest vorbei schlitterte. Daniel Koch wurde mit seinem Shorti 4. Gewonnen hat die Monster/Short Course Kategorie Thomi Oberkofler vor Pascal Käppeli und Thomas Beuggert.

 
Die Standard Kategorie macht weiter sorgen. Nur 9 Fahrer waren in Stäfa am Start. Es wäre schön, wenn hier wieder mehr Fahrer an den Start gehen würden…
An der Spitze gab es ein Dreikampf zwischen Sina Zbinden, Alessio Rohner und Patrick Kölliker. Spannend war es auch in dieser Kategorie. Keiner der drei konnte sich richtig absetzen. Es wurde gekämpft, hart gekämpft, bis zum Schluss. Als jüngste von den drei fahrenden Damen musste sich Sina mit dem 3. Rang begnügen, Alessio wurde 2. und Patrick hat die Tageswertung gewonnen.
 
 
Die Protagonisten in der 2WD und 4WD Kategorie, hiessen Patrick Hofer und Sven Zünd. Schon früh zeichnete sich ab, dass der Sieg in beiden Expert Klassen nur über diese beiden Fahrer ging. Sie dominierten die Vorläufe nachbelieben. Zwar konnte sich Roger Burkhard bei den 4WD noch vor Sven Zünd qualifizieren, aber in den Finalläufen war auch er Chancenlos.
Die Herren Zünd und Hofer zeigten Rennsport vom Feinsten. Mit zum Teil weniger als einer Wagenlänge Abstand, jagten sie um den Kurs als gäbe es kein Morgen mehr. Und wenn der Abstand infolge eines kleinen Fehlers etwas grösser wurde, gelang es dem Hintermann sofort wieder zum führenden aufzuschliessen. Am Schluss hatte Sven Zünd ein ganz kleines stücken die besseren Nerven. Er gewann beide Kategorien erst im dritten A-Final. Patrick Hofer musste sich mit Platz 2 begnügen.
Völlig im Schatten dieses Duells gelang in beiden Kategorien Patrick Vogt den Sprung aufs Podest. Zu bemerken ist, dass er vom 5. (2WD) bzw. vom 6. Startplatz (4WD) nach vorne auf den 3. Schlussrang fuhr. Beste Ausbeute. Mehr lag nicht drin…
 
 
 

Der Letzte Finallauf ist zu Ende. Die Siegerehrungen in der Festwirtschaft beschliessen den Anlass. Nur noch abbauen, zusammenräumen und Material versorgen… Das war‘s. Wieder ein Rennen erfolgreich beendet.

 

Der EMBCM bedankt sich ganz herzlich:

bei unseren Damen und den Helfern von der Festwirtschaft, für die tolle Bewirtung

bei den vielen Helfern, die uns beim Auf- und Abbau geholfen haben

beim Hallenbetreiber und seinen Jungs, für die gute Betreuung in der Halle

bei unseren treuen Sponsoren, für die wertvolle Unterstützung

bei allen Fahrern, für die sehr gute Stimmung am ganzen Wochenende

bei unseren Zuschauer, für den Besuch und die Unterstützung in der Festwirtschaft

bei Nick Heidfeld, für das spontane Interview, das er uns gewährte

und bei all jenen, die hier noch vergessen wurden.

Vielen Dank!

 


Bericht von Maurice Lüscher, Obmann Elektro-Offroad: Link

  
In der Zürichseezeitung ist ein schöner Bericht erschienen. Hier der Link: http://www.zsz.ch/artikel_35537.html
 
Die Schlussrangliste ist unten als pdf angehängt.
 
Auf MyLaps.com sind die Daten des Rennen online. Hier der Link.
 
Die Live-Timing Daten sind hier zu finden. Link.


Fotos aus Stäfa:
> bei uns im Menü "Fotoalbum / Videos"
> auf www.eocd.ch Menü oben "Fotos"

VIDEOS von Uwe und Pascal:
1. A-Final 4WD, Link
1. A-Final 2WD, Link

VIDEOS von Philippe Weber:
(Besten Dank an dieser Stelle dem Philippe Weber für die Aufnahmen
und die Arbeit beim schneiden)
1. A-Final 2WD, Link
2. A-Final 2WD, Link
3. A-Final 2WD, Link

1. A-Final 4WD, Link
2. A-Final 4WD, Link
3. A-Final 4WD, Link
 
 
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Roger EMBCM,
06.02.2012, 12:34